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Die Tragfähigkeit vieler Bestandstragwerke lässt sich oft nicht mit einfachen Modellen statisch nachweisen. Oft werden sie kaputtgerechnet. Um sie zu erhalten, müssen wir genauer rechnen und Materialqualitäten genauer untersuchen.
Konstruktionskenntnis und hierfür ggfs. auch Sichtbarmachung von verborgenen Konstruktionen ist wichtig und bildet die Grundlage der Bewertung von Lebensdauern bzw. Restnutzungsdauern im Sinne der Nachhaltigkeit und des Ressourcenschutzes und der damit steigenden Bedeutung des Bestandserhalts. Doch sobald Konstruktionen im Außenraum geöffnet werden, um sie zu zeigen, sollte über die Konsequenzen nachgedacht werden, denn oft hatten die früheren Baumeister gute Gründe dafür, Bauteilaufbauten zu bekleiden.
Steht Feuchte an bewitterten Hölzern z. B. in Rissen, tiefliegenden Öffnungen von Verbindungsmitteln oder in Schadensbereichen zu dichter Anstriche länger an, kann sich ein Holz zerstörender Pilz gut im Inneren des Holzes ausbreiten, ohne dass äußerlich Schäden erkennbar werden.
Stehen wir vor einer historischen Eisenkonstruktion, stellt sich häufig die Frage: Was kann das alte Eisen?
Zukünftig heißt es, mit dem Bestand weiterzubauen, ihn instand zu halten, umzunutzen, weiter zu nutzen. Wenn dann doch ein Rückbau erforderlich wird, sind die Bauteile auf Weiterverwendung zu prüfen. Hierfür braucht es tiefere Baustoffkenntnis sowie das Wissen um Schadenspotentiale und frühere Konstruktionsweisen.